Shimano Beastmaster Monster Bologneserute im Härtetest

Für die heurige Saison bekam ich die neue Beastmaster Monster Bologneserute in fünf Meter Länge zum Testen. Ich missbrauche die Rute zum Karpfenfischen auf Teichen mit der Pose und letztes Wochenende konnte ich die Rute in Tschechien bei einem Duo-Wettkampf, den ich mit meinem Teamkollegen Max fischte,  ausgiebig testen. Wer mich kennt  weiß, dass ich das „Nockerlfischen mit der Bolo“ früher sehr gerne betrieben habe und es auch heute noch ab und zu eine willkommene  Abwechslung zu den sonstigen Wettkämpfen für mich darstellt.

Zuerst zum Design der neuen Beastmaster Monster, welches meiner Meinung nach perfekt gelungen ist. Der ganz in schreienden gelb gehaltene und für so eine kraftvolle Rute sehr schlanke Blank der TE7-500GT, so die Bezeichnung, ist ein wahrer  Eyecatcher. Des Weiteren besticht die Rute durch den schon bekannten, an anderen Boloruten aus dem Hause Shimano verbauten, Rollenhalter und einer  Fuji O-Type Beringung. Wie auch schon bei der Speedmaster TE7- Serie verfügt die Beastmaster  Monster ebenfalls in den Längen von fünf, sechs und sieben Metern über ein Wurfgewicht von fünfzig Gramm.

Ich verwendete für meine gelbe Monster eine Shimano Stradic  CI4 4000er Rolle, die in dem dezenten schwarz wie die Faust aufs Auge zu dieser Kombi passt. Als Schnur verwendete ich eine Shimano Exage in der Stärke von  0,22 Millimeter. Zu dem in unseren Breiten sehr beliebten „Nockerlfischen“ verwendete ich eine 0,5 Gramm Pose die ich genau ausbleite und  mittels eines Adapters fix auf der Schnur montierte. So zusammengestellt kommt die Kombi auf ein Gesamtgewicht von  gerade einmal 560 Gramm samt fertiger Montage.

Schon bei den ersten Würfen konnte ich das als Hakenköder eigesetzte Teignockerl mit Leichtigkeit auch auf Distanzen von bis zu dreißig Meter genau platzieren. Aber auch das Schupfen auf kurze Entfernung oder das Fischen direkt unter der Rutenspitze stellte kein Problem dar. Die Bolo wirkte beim Einsatz am Wasser weder kopflastig oder zu plump, ist schnell beim Anhieb aber trotz ihrer Steifigkeit noch immer fein in der Rutenspitze. Durch die Länge kam der Anschlag auch bei großen gefischten Distanzen direkt  bis zum Haken durch und ich konnte auch feine Bisse gut verwerten.  Aber ihre wirklichen Vorzüge bewies das gelbe Monster beim Drill. Mit dem kräftigen Rückgrat hat man genug Reserven um auch sehr schweren und kämpferischen Karpfen Paroli bieten zu können. Es war ein Vergnügen wie ich mit dieser Rute die dicken gelben Schuppenträger unmittelbar nach dem gesetzten  Anhieb, präzise und schnell in den Unterfänger führen konnte. Dabei bog sich der gelbe Fünf-Meter- Monster bis in den vierten Teleteil oberhalb des Griffs.

Mein Fazit: Eine top ausbalancierte, kraftvolle Bologneserute zum Fischen auf schwere Zielfische im Fluss aber auch auf Seen und Teichen. Ich habe mit der Beastmaster Monster TE7 GT5 ein neues Prunkstück zum „Nockerlfischen“ auf die dicken Teichrüssler in meiner Sammlung an Bolos.

Euer Manfred

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