Rapala Shad Rap Magnum 12

Rapala Shad Rap Magnum 12 – Testbericht

Rapala Shad Rap Magnum 12

Die finnische Kunstköderschmiede Rapala bringt für die Saison 2015 den „Shad Rap Magnum 12“ auf den Markt. Dieser ist an das Design des Super Shad Raps angelehnt (ein Kunstköder der mir in der Vergangenheit schon viel Erfolg brachte), was für mich wiederum Grund genug war, diesen neuen Kunstköder ausführlich zu testen.

Vorerst einmal zu den Fakten des neuen Rapala Shad Rap Magnum 12. Mit einer Länge von 12 Zentimetern und einem Gewicht von 12 Gramm ist der Shad Rap Magnum ein wahres Wurfwunder. Spielend lassen sich auch größere Distanzen mit ihm erreichen (Testsetup:Shimano Biomaster Softbait, Shimano Vanquish C3000, Power Pro 0,23mm). Der Körper ist aus Balsaholz gefertigt, wodurch der Shad Rap Magnum schwimmt. Die Schaufel ist nicht wie beim Super Shad Rap aus Kunststoff, sondern aus Metall. Die Metallschaufel hat aber keinen negativen Einfluss auf den Lauf des Shad Rap Magnum. Im Gegenteil, meinem Gefühl nach läuft er dadurch sogar noch ein bisschen runder. Die Komponenten machen einen guten Eindruck, Sprengringe und Haken (Größe 1/0) sind solide ausgeführt und über eine durchgehende Drahtachse miteinander abgesichert. Damit ist der Shad Rap Magnum 12 auch Großfischsicher.

Nun aber zum Praxistest. Als Muster bekam ich den Rapala Shad Rap Magnum 12 im “Chrome” Dekor, eines von insgesamt 10 Dekoren der Modellreihe. Der Name des „Chrome” Dekors ist Programm, denn der komplette Körper des Shad Rap Magnum 12 ist verchromt. Soviel Chrome, dass es die Herzen eines jeden Autotuners höher schlagen lassen würde. Auf den beiden Flanken sind in der oberen Hälfte Schuppenmuster abgebildet. Ein schwarzer Punkt ist Bereich des Kopfes lackiert. Dieser soll den Räubern ein zusätzliches Angriffsziel bieten. Die Rückenpartie ist in einem dezenten Blaumetallic ausgeführt. Alles in allem ist der Shad Rap Magnum 12 sauber lackiert. Ein Köder nach meinen Vorstellungen der mich vom ersten Anblick an überzeugt hat.

Eingeweiht habe ich den Rapala Shad Rap Magnum 12 vom Kayak aus, am Adlerteich in Vösendorf. Kein Gewässer eignet sich besser um einen Köder ausführlich zu testen.

Schon bei den ersten Würfen war mir klar, dass dieser Kunstköder Großfischpotenzial hat, denn sein verführerischer Lauf gepaart mit dem „Chrome” Dekor reizt mit Sicherheit jeden Raubfisch der sich in seiner Nähe befindet. Die Wurfeigenschaften des Rapala Shad Rap Magnum 12 sind sehr gut. Dadurch, dass Größe und Gewicht gut aufeinander abgestimmt sind, lässt er sich sehr exakt präsentieren, ohne dass er im Flug von seinem Kurs abkommt.

Beim ein kurbeln erreicht er eine Wassertiefe von 1,5 bis 2 Meter. Baut man während des ein kurbelns eine Stop ein, beginnt der Shad Rap Magnum, bedingt durch seinen Balsaholzkörper, langsam zur Oberfläche zu steigen. Ich persönlich mag den Einsatz von schwimmenden Wobblern, da ich damit die Zahl der Hänger stark reduzieren kann.
Nach wenigen Würfen bekam ich direkt an einer Krautkante einen kraftvollen Biss. Den Biss quittierte ich natürlich sofort mit einem herzhaften Anschlag. Kurze Zeit später konnte ich diesen stattlichen Hecht mit gut 80 Zentimetern landen. Was für ein Einstand.

Mir war von Anfang an klar, dass mich der Rapala Shad Rap Magnum 12 schnell zum Erfolg bringen wird. Somit bekommt er auch einen fixen Platz in meiner Köderbox.

Nun hoffe ich meine kleine Vorstellung ist für den Einen oder Anderen von euch hilfreich! In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg mit dem neuen Rapala Shad Rap Magnum 12.
Tight lines, Mario

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