Die neue Shimano Beast Master DX Feeder-Ruten Serie

Rechtzeitig vor Beginn der neuen Fischersaison möchte ich euch die neue Beast Master DX Feeder-Rutenserie aus dem Hause Shimano Vorstellen und die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen der von mir gefischten Ruten in diesen Bericht erläutern. Zum Einsatz kamen dabei die zur Verfügung gestellten Beast Master DX Feedern mit einem Wurfgewicht von 60, 70 und 90 Gramm, welche auch ausgiebig von mir am Wasser getestet wurden.

Optisch wirkt die neue Beast Master DX Feeder-Rutenserie wie ich meine sehr ansprechend, in einem Edlen Design mit schwarzem Blank und goldener Beast Master Aufschrift. Dieser Stil setzt sich weiter an den goldenen Enden der Ringwicklungen und im oberen Griffteil des Rollenhalters aus schwarzem EVA- Material mit einem Gold färbigen Abschlussring aus Metall fort. Der untere Handteil ist in Kork ausgeführt, was der Rute nicht nur ein schönes Finish verleiht, sondern auch beim Werfen und im Drill einen sicheren Griff bietet. Ausgeliefert werden die Ruten mit je drei unterschiedlichen Feederspitzen in den Stärken von 0,75 oz, bis 2 oz bei der 3,35 m langen 60 Gramm Rute und bis zur 3 oz Spitze bei der 3,90 Meter langen 90 Gramm Rute. Die 70 Gramm Rute ist als Multi Feeder ausgeführt und kann mittels eines Zwischenstücks sowohl in 2,74 Metern als auch in einer Länge von 3,35 Metern gefischt werden. Trotzt der robustern Blankkonstruktion, ist dieser relativ schlank gestaltet, wodurch das geringe Gewicht von gerade 198 g bei der größeren 90 Gramm Rute resultiert.
Im Praxistest vereinte ich meine neuen Beast Master DX Feeder Ruten mit den 4000 er AERO Feeder Rollen, welche nicht nur von der Optik, sondern auch in Sachen Funktionalität eine optimale Combo darstellt. Auch meine AERO CI4+ FA kam beim Testen zum Einsatz. Wobei das „Thema Gewicht“ bei nicht einmal 500g, von montierter Rute, samt Schnur und 20 Gramm Feederkorb, eigentlich gar kein Thema mehr darstellt. Die von Shimano mit „Precision Aktion Blank“ genannten Modelle, werden ihren Namen völlig gerecht. Im Nahe – oder Mittleren Bereich, bis ca. 50 Meter, ist es eine Leichtigkeit sowohl den Futterkorb, als auch das gefüllte Flat punktgenau beim Werfen am Futterplatz zu Platzieren. Aber auch weitere Würfe stellen für den geübten Feeder Fischer kein Problem dar. Dabei gleiten sowohl die Monofilen als auch die eingesetzte geflochtenen Schnüre reibungslos durch die „Hardlite“ Ringe meiner neuen Beast Master DX Feeder.
Dank der feinen, leuchtend orange färbigen Feederspitzen sind auch ganz vorsichtige Bisse auf große Distanzen gut sichtbar, und der Anhieb kann im rechten Moment gesetzt werden. Beim Drillen bildet die Ruten eine schöne dynamische Biegekurve, die auch ruckartige Bewegungen gehakter Fische gut abfedert. Dadurch wird ein Ausschlitzen auch bei fein sitzenden, kleinen Haken minimiert. Der Blank ist sehr feinfühlig und man spürt eine direkte Verbindung zum Fisch. So kann man auf jede Aktion unserer schuppigen Freunde sehr schnell reagieren. Trotzdem bieten auch die feinen 60 und 70 Gramm Beast Master Feedern genug Rückgrat um auch stattlichen Karpfen im Drill Paroli zu bieten. So können auch kampstarke Widersacher gut geführt und anschließend sicher im Unterfänger gelandet werden.
Ich konnte bei meinen Test-Sessions einige schöne Brassen, Karpfen und anderes Wassergetier aus verschiedenen Gewässern überlisten. Dabei war der Drill mit feiner Klinge, egal ob mit dem Methode Feeder Flat oder mit dem altbewährten Feederkorb immer ein Genuss. Getreu nach meinem Motto „so fein wie möglich so stark wie nötig“ ist die neue Beast Master DX Feeder-Rutenserie aus den Hause Shimano eine „must have“ in meiner Tackle Sammlung.

Euer Manfred

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