Mit der Kopfrute am Karpfenteich

Nach gefühlten hunderten versteckter und auch wieder gefundener Ostereier war es wieder einmal an der Zeit, mit der Kopfrute einigen kapitalen gelben Bartträgern nachzustellen. Natürlich wurde gleich die erst beste Gelegenheit genutzt und am Ostermontag gemeinsam mit Teamkollegen und einigen Vereinsmitgliedern ans Wasser gefahren. Gefischt wurde an einer privaten Teichanlage mit einer Wasserfläche von etwas mehr als einem halben Hektar und einer durchschnittlichen Tiefe von circa 1,30 Meter.

Nach gefühlten hunderten versteckter und auch wieder gefundener Ostereier war es wieder einmal an der Zeit, mit der Kopfrute einigen kapitalen gelben Bartträgern nachzustellen. Natürlich wurde gleich die erst beste Gelegenheit genutzt und am Ostermontag gemeinsam mit Teamkollegen und einigen Vereinsmitgliedern ans Wasser gefahren. Gefischt wurde an einer privaten Teichanlage mit einer Wasserfläche von etwas mehr als einem halben Hektar und einer durchschnittlichen Tiefe von circa 1,30 Meter. Der Teich ist in der Szene beliebt zum Fischen mit der Stipprute da die mittlere Größe der dort gefangenen Fische zwei bis drei Kilogramm beträgt, aber auch durchaus einige dicke gehakte Rüssler den Gummizug bis auf Anschlag spannen können. Schnell waren die Plätze rund um den Teich aufgeteilt und ich baute mein Tackle am zweiten Platz von fünf, des nördlichen Teichufers auf. Das war sicherlich nicht der Topsattel aber ich war trotzdem zuversichtlich hier einige schöne Fänge landen zu können.

Aufgebaut hatte ich meinen 13 Meter Beastmaster XTB-P Stock. Mit dieser Kopfrute fische ich bevorzugt auf solchen Karpfenteichen da diese trotz ihres geringen Gewichts, auch beim Fang von großen Fischen genügend Reserven bietet und dabei im Handling und mit ihrer Aktion überzeugen kann. Weiter kamen drei dazugehörige 2er Topsets bestückt mit verschiedenen Gummizügen und Montagen zum Einsatz. In einem war ein gewöhnlicher Hohlgummi der Stärke 2,2 mm verbaut. In den beiden anderen Sets hatte ich den von mir sehr gerne gefischten 2,4 mm Super Soft gespannt. Dieser Gummi verfügt über eine Dehnung von bis zu 800 Prozent, weshalb ich ihn in einem Set mit „Elastigate“ einsetzte. Wie auf dem Bild zu sehen, ist der Gummi am „Elastigate“ aus dem Set geführt, mit Hilfe einer Teflon Hülse und einem Knopf an der Außenseite befestigt und leicht vorgespannt in dem Topset eingelegt. So ist es möglich den Gummizug beim Drill aus dem Topset heraus zu ziehen. Dadurch kann mehr Druck auf den Fisch ausgeübt werden, ohne dabei das Set umzudrehen oder in sogenannten „Ballabeni Manier“ drillen zu müssen.

Die vorbereiteten Montagen bestanden aus zwei genau ausgebleiten Posen mit 0,5 Gramm und einer mit 0,3 Gramm, deren gesamte Bebleiung etwa 30 cm unterhalb des Schwimmers montiert war. Ich fischte eine Hauptschnur in der Stärke von 0,18 mm und ein 0,16 mm Vorfach auf dem ein kleiner 14er Haken montiert war. So suchte ich den Teichboden beim Ausloten auf etwaige Löcher oder Kanten ab. Da der Untergrund eher einer Badewanne glich und ich keine markanten Stellen in meinem Aktionsradius finden konnte, entschloss ich mich, ganz gerade vor mir auf 13 Metern zu fischen. Ich setzte die Montage mit zwei weißen Maden und einem Maiskorn am Haken und schoss einige Schleudern mit Maden, zielgenau in Richtung der Pose am Futterplatz. Wie sich nach einiger Zeit herausstellte, waren die Fische sehr vorsichtig und nicht wirklich in Fresslaune. Also stellte ich auf einen 16er Haken mit zwei Maden als Köder um. Mit dieser Methode dauerte es nicht lange und die gelbe Antenne meines Schwimmers duckte sich unter die Wasseroberfläche. Als ich den Beastmaster zum Anhieb hob, schnitt der Orange Super Soft hinter dem flüchtenden Fisch durchs Wasser in Richtung Teichmitte. “Jawohl der erste Gelbe des Tages hängt.“ Nach der ersten Flucht drehte der Fisch und ich konnte die Kopfrute nach hinten abrollen und mein Topset abstecken. Den Fisch drillte ich wie oben beschrieben aus und landete ihn sicher in meinem Unterfänger.

Wie sich in Gesprächen mit den anderen Teamkollegen herausstellte, war die Taktik Maden als Hakenköder die richtige Entscheidung, denn mit der „Maden Mais“ Kombi wurden nicht wirklich etwas gefangen. Trotz des vorsichtigen Beißverhaltens mussten kontinuierlich Maden geschleudert werden um die Fische bei Laune zu halten. So konnte ich doch noch einige Bisse verzeichnen und auch erfolgreich verwerten. Es war schön mit anzusehen als einige dicke gelbe Flossenträger, meinen „so geliebter Super Soft“ fast bis zum Anschlag aus dem Stock zogen, um dann doch dem stetig steigenden Widerstand nachgeben zu müssen und am Ende dann doch fein gehakt gelandet zu werden.  Auch meine Teamkollegen und Vereinsmitglieder konnten noch einige schöne Fänge verzeichnen, so dass es im Nachhinein betrachtet ein schöner Feiertag am Wasser unter Freunden war.

0 replies

Leave a Reply

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .