Eine gnadenlose Kombination

Ja so sieht es wohl aus. Mittlerweile haben wir Mitte August und ich seit rund einem Jahr eine Rute/Rolle Kombination in der Schlacht, die mir nach wie vor ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubert. Da ich es ja noch immer nicht aushalten kann, nur mit der schweren Garnitur, Festblei und Kugel den Rüsslern nachzustellen, klebe ich zwischendurch immer wieder mal gerne mit dem Waggler am Wasser und erfreue mich am Kampf mit diversesten Weißen und unseren geliebten Gelben. Hierzu habe ich schon länger eine unverwüstliche, zuverlässige 12″ Vengeance Float in Gebrauch, welche wie erwähnt, seit rund einem Jahr mit einer Stradic C3000HG gepaart wurde. Ursprünglich eigentlich als Spinnrolle ausgelegt, kann ich mir für die gröbere Wagglerfischerei auf große Weißfische und Karpfen nichts anderes mehr vorstellen.

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Die fein einstellbare Bremse, das rucklose Freigeben der Schnur bei feisteren Kandidaten, die traumhafte Schnurverlegung und das robuste aber dennoch edle und lässige Handling machen wirklich Laune. Als Hauptschnur verwende ich eine Shimano Exage in 0,25mm, weil ich im besten Fall mit Rüsslern über der 10kg-Grenze rechnen muss und daher kein unnötiges Risiko eingehen will. Über den dreiteiligen neunfach beringten, vollparabolischen Floatstock brauch ich ohnehin nicht mehr viel sagen. Vom Feinsten. Genau wie ich´s mag. Wer auf solch eine Art der Fischerei steht, dem kann ich diese Kombi nur wärmstens ans Herz legen. Da macht man nichts falsch. Wenn die Rute in der Krümmung steht und die kleine 3000er Stradic ihr Lied vom Schwein singt, werded ihr wissen, was ich meine…
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So. An der Waffe kann es mal nicht mehr scheitern. Im Prinzip benötigt man jetzt nur mehr folgende Eckpfeiler und einer erfolgreichen Jagd steht nichts mehr im Wege. Ein wenig Gewässerkenntnis, rudimentäres Wissen über primitive Wagglermontagen und Futter. Gutes Futter. Da ich selbst vornehmlich am Stillgewässer diese Art der Angelei praktiziere, kann ich nur subjektiv kundtun, welche Futtermischungen sich bei mir persönlich durchgesetzt haben. Dies ist natürlich nach Belieben abänderbar und soll rein als Anregung dienen.
Ich bin nun wahrlich kein Indikator aber bei mir fängts jedenfalls…
Meine Mischung besteht jedenfalls aus Dynamite Baits 3mm Halibut-Pellets, den Mixed Particles aus dem Jar, Silver X River Groundbait, etwas Crave oder Source Liquid Attractant und Maden, welche auch als Hakenköder zum Einsatz kommen. Zusätzlich kann noch Mais beigement werden, welcher ebenso als Single-Hookbait oder Bündel angeboten werden kann. Eine Made/Mais Kombi war auch noch selten verkehrt. Die Partikel und das eher grobe, schwere River Grundfutter verwende ich aus dem Grund, dass die Futterballen wirklich erst am Grund aufplatzen und ich mir sicher sein kann, dass für die später eintreffenden Dicken auch noch was übrig bleibt. Zu feines Staubfutter wäre für mich in dieser Situation absolut kontraproduktiv. Ich will ja keine Lauben und handlangen Rotaugen im Mittelwasser fangen, sondern die Fetten vom Grund glauben…
HTPAGB_1shimano1shimano2Wenn dann alles erledigt ist, folgen nur mehr ein paar Futterbälle auf den bevorzugten Spot und der Spaß mit dem Fangen kann losgehen. Durch das eher breitgefächerte Nahrungsangebot angebot bekommen wir so vom Rotauge, über Rotfedern, Schleien, Giebel, Karauschen und Brachsen bis zum Karpfen alles an den Platz und können dank unserer gnadenlosen Ruten/Rollen Kombination auch wirklich kampfstarke und große Fische sicher einnetzen. Hier noch ein paar Impressionen aus den letzten Waggler-Sessions:HTPAGB_10
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Sludge

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