Shimano Stradic FJ

Ein kleines Stück Angelgeschichte von 1991 bis 2019

Der Name Stradic F (F für Front) wurde von Shimano im Jahr 1991 ins Leben gerufen und ist seit jeher der Inbegriff für technisch hochwertige sowie preislich attraktive Rollen für sämtliche Angeltechniken.

Insgesamt kam es seit 1991 zur Entwicklung von knapp 20 verschiedenen Generationen von F – FJ + einiger Sondermodelle, die es jedoch nicht alle bis zu uns nach Europa geschafft haben.

Die Europäischen Stradics (FA, FB, FC, FD, FJ) standen lange mit der markanten weißen Farbgebung und der auffälligen Doppelkurbel in Verbindung. Beides hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und heute treten sie entweder in einem sportlichen rot-schwarz (Ci4, Ci4 + FA, Ci4+ FB) oder wie beim letzten HAGANE Modell (FK) in einem schicken Silber-Schwarz in Erscheinung.

Die Stradic der Gegenwart wirkt auf den ersten Blick etwas zierlicher als ihre Vorgängerin und ist auch tatsächlich um einen Hauch leichter. Ihre metallic Optik in Kombination mit einer edlen Linienführung, lässt sich im Grunde mit jedem Rutendesign gut kombinieren.


Ganz besonders gut gefällt sie mir auf meiner Expride 272 MH (eine absolute Traumrute), welche seit heuer auch in Österreich erhältlich ist.

Wie bereits die Stradic FK, füllt sich auch das neue Modell äußerst robust an. Mit ihren 6+1 Kugellagern und der max. Bremskraft von 11 kg setzt man in Kombination mit z.B. HAGANE BODY, HAGANE GEAR und dem X-SHIP Getriebe auf eine bereits bewährte Einheit.

Updates zur Stradic FK:

Unabhängig vom optischen Tuning, kam es auch zu drei wesentlichen technischen Erweiterungen, die bis jetzt nur bei den absoluten Oberklasse-Rollen zum Einsatz kamen.

MICROMODULE II:

Es handelt sich dabei um eine Optimierung der bestehenden Getriebetechnologie, in dem die Form der Zähne an der Schneckenwelle so verändert wurde, dass es zu deutlich weniger Schwingungen während des Kurbelns kommt, was in der Praxis durch zusätzliche Laufruhe bei gleichbleibender Robustheit zu vernehmen ist.

X PROTECT: 

Diese Technologie ist der Nachfolger des bekannten CORE PROTECT und hat die Aufgabe, das Innenleben bestmöglich von Wasser und Fremdkörpern zu schützen. Durch den Einsatz eines speziellen Fettes wird an heiklen Stellen wie z. B. bei der Verbindung zwischen Rotor und Gehäuse das Eindringen von schädlichen Einflüssen sicher unterbunden.

LONG STROKE SPOOL:

Kurzum handelt es sich dabei um eine spezielle Behandlung der Aluminiumspule, die für eine noch glattere Oberfläche und obendrein für einen zusätzlichen Korrosionsschutz sorgt = bessere Wurfperformance + längerer Schutz vor Beschädigungen des Spulenkopfs.


Mein Fazit:

Es lässt sich festhalten, dass die neue STRADIC weiterhin auf ihre bewährten Stärken zählen kann und zusätzlich mit vielen technischen Features aus den Entwicklungen der STELLA FJ ergänzt wurde.

Wie gewohnt, bewegt sich auch diese STRADIC wieder im preislichen Mittelfeld und garantiert den Kunden eine technisch ausgereifte sowie optisch besonders gelungene Rolle.

Preis-Leistungsmäßig, wird diese Rolle sehr schwer zu schlagen sein.

Tight Lines,

HP

Produkttest – SHIMANO Lesath u. Twin Power

Hallo Freunde,

gestern waren wir an unserem Hausgewässer unterwegs um neues SHIMANO Tackle zu testen. Zum Einsatz kamen die neue SHIMANO LESATH und die SHIMANO TWIN POWER XD. Was soll ich sagen, echt eine feine Combo. Vor allem die LESATH hat mich sehr überzeugt. In der LESATH ist nun alles vereint, was ich mir von einer perfekten Spinnrute erwarte. Ein schneller und kraftvoller Blank mit einer progressiven Aktion, Fuji Titanium Torzite K-Type Ringe, modernes Design, Top-Verarbeitung, etc. Auch die Hechte waren von dieser Combo begeistert und bissen am laufenden Band. Aber seht am besten selbst…

In diesem Sinn wünsche ich euch gute Unterhaltung mit meinem Kurzfilm.

Tight lines, euer Mario

 

Saisonstart 2.0

Obwohl nun bereits einige Wochen vergangen sind, fühlt sich diese Saison noch immer sehr frisch und unverbraucht an. Insgesamt gestaltet sich die erste Zeit sehr abwechslungsreich, wobei viel ausprobiert, beobachtet und weitergesponnen wird. Teilweise geht es Schlag auf Schlag, manchmal etwas zäh und oft fragt man sich einfach nur, was man da eigentlich macht.

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Bei eisigen Temperaturen und Minusgraden mit der Stationärrolle

Zum Angeln mit Jerkbaits und Swimbaits verwende ich eigentlich ausschließlich auf Baitcasterrollen oder Multirollen. Nur bei eisigen Temperaturen und Minusgraden greife ich zwangshalber auf eine Kombo mit Stationärrolle zurück, da die Schnurführung der Baitcaster hier sehr viel schneller zufriert als das Schnurlaufröllchen der Stationärrolle. Bei den Ringen hilft auf lange Sicht ohnehin nur “kletzeln”, denn ein Wundermittel gegen vereiste Ringe gibt es leider nicht. Meinen gelungenen Saisonstart 2017 konnte ich auch auf diese Weise absolvieren. Doch nun erst einmal ganz von vorne zur Story meines ersten und zweiten Fischs im neuen Jahr!

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Hechtsicher auf Barsch

Wie ihr wahrscheinlich bereits auf den Fangfotos meiner letzten Facebook Postings und auf meinem Blog gesehen habt, gings bei mir in letzter Zeit vermehrt auf Barsch. In den meisten meiner Gewässer muss ich dabei mit regelmäßigem Hechtbeifang rechnen und deshalb angle ich ausschließlich hechtsicher auf Barsch. Wie das im Detail aussieht, zeige ich euch in diesem Bericht. Read more

SCHWARZ AUF WEISS!

Der Waller hatte für mich schon seit jeher einen ausgesprochenen Reiz. Waren es die unglaublichen Geschichten von meinem Vater, als er unverhofft mit einem solchen Fisch in Kontakt trat und chancenlos zusehen musste, wie ihm Meter für Meter von der Rolle gerissen wurde, ohne dem Fisch auch nur im Geringsten Parole bieten zu können oder einfach die majestätische Erscheinung, die andere wiederum als furchterregend oder gar hässlich bezeichnen würden.

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